(Lienz/Osttirol) Der 22. März ist der Welttag des Wassers. Was viele für das Selbstverständlichste halten, ist alles andere als das. So sind zwar 72 Prozent der Erdoberfläche mit Wasser bedeckt, aber davon gerade einmal 0,3 Prozent Trinkwasser. Und auch hier gibt es vom Tafel- bis zum Heilwasser große Unterschiede. Eines der besten und ältesten Heilwasser der Welt kommt aus dem Defereggental in Osttirol. Besonders eindrucksvoll inszeniert wird die Heilwasserquelle in der Sironahöhle in St. Jakob im Defereggental. In der künstlichen Tropfsteinhöhle wird der Weg des Heilwassers von seinem Ursprung in 1900 Meter Tiefe bis aufs Flaschenband der modernen Abfüllhalle multimedial veranschaulicht. In geführten Besichtigungen können Wirkungen und Anwendungen des mehrere Millionen alten Heilwassers nachvollzogen werden. Ein Mythenweg und der Mythenplatz beschäftigen sich auf künstlerische Weise mit den Themen Heilen und Wasser. Durch seinen extrem hohen Salz- und Elektrolytgehalt sowie die fossilen Bestandteile ist das Deferegger Heilwasser zwar nicht trinkbar, entwickelt aber vielfältige Heilkräfte. Es wirkt gegen Hauterkrankungen wie Schuppenflechte, Neurodermitis,  Akne und verschiedene Ekzeme, aber auch bei akuten und chronischen Erkrankungen der Atemwege sowie bei degenerativen Gelenkerkrankungen und des gesamten Stütz- und Bewegungsapparates. Übrigens: Ins Osttiroler Defereggental gelangt man am besten und zu jeder Jahreszeit über die Felbertauernstraße. www.heilwasserquelle.at; www.felbertauernstrasse.at
Hinweis: Langfassung des Textes und weitere Fotos werden am 10. März versendet.

Heilwasser Defereggen Mythen Quelle
Kunst an der Quelle: Der Mythenweg.
Foto: Hannes Berger/Silent Art