(PillerseeTal) Wenn die Dunkelheit einbricht, erstrahlen die Gipfel in magischem Licht: Wer am 24./25. Juni am 5. Stoabergmarsch teilnimmt, kann sich auf außergewöhnliche Eindrücke freuen, denn die traditionellen Sonnwendfeuer begleiten die 24-Stunden-Wanderer erstmals auf ihrem langen Marsch durch die Bergwelt. Rund 2000 Höhenmeter im An- und im Abstieg gilt es vom Salzburger Land hinüber ins Tiroler PillerseeTal zu bewältigen. Start ist am 24. Juni um 9 Uhr in Saalfelden, am nächsten Morgen feiern die Grenzgänger am Ziel im Dorfzentrum von Waidring. „Wir haben viele Wiederholungstäter“, freut sich Armin Kuen, Geschäftsführer des Tourismusverbands PillerseeTal und verweist auf das einzigartige Gruppenerlebnis. Die maximal 150 Teilnehmer gehen von Anfang an gemeinsam, wenn Kondition oder Durchhaltewille schwinden, packen Bergführer ihre Flügelhörner aus und motivieren mit Musik. In Hütten und Gasthäusern gibt’s regionale Kost zur Stärkung, am Wegesrand zusätzlich Labestationen. Die Weißbachscharte (2261 m) als höchster Punkt der Wanderung ist bereits am Nachmittag erreicht. Von hier aus verläuft die Strecke über das Ingolstädter Haus mit seinem wunderbaren Blick ins Steinerne Meer. Schon bevor die Kallbrunn Alm erreicht ist, brennen die Berge. Der Abstieg erfolgt über das idyllische Hintertal und Lofer nach Waidring. Teilnehmer der 24-Stunden-Wanderung zahlen 59 Euro, inklusive sind Verpflegung, Finisher-T-Shirt und weitere Extras. Ersatztermin bei schlechtem Wetter ist 1./2. Juli. www.stoabergmarsch.at.

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Blick aufs Steinerne Meer: Stoaberg-Wanderer am Anfang ihrer Tour.
Foto: Helmut Lackner
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Rast mit Aussicht und Musik: Bergführer spielen Flügelhorn.
Foto: SMPR
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Fast geschafft: Magische Morgenstimmung nach durchwanderter Nacht.
Foto: Eckhard Wegscheider