Das Traditionshaus am Millstätter See hat sich verjüngt. Alter Charme
trifft in Millstatt auf zeitgemäße Leichtigkeit. Eröffnung ist am 13. April

Wie muss der Platz aussehen, an dem ich glücklich bin? Darüber hat Peter Sichrowsky gemeinsam mit seiner Familie lange nachgedacht. Und dann die Villa Postillion am See als Logenplatz mit mediterran-legerem Flair neu erschaffen. Er schloss den laufenden Hotelbetrieb und legte los. Erschuf mit viel Herzblut eine neu interpretierte Sommerfrische – edel und geschmackvoll, zeitgemäß und im Einklang mit der Tradition. Am 13. April ist Wiedereröffnung des 4 Sterne-Hotels Villa Postillion am See in Millstatt. Bis 7. Juni kostet das Doppelzimmer mit Frühstück, XXL-Süd-Balkon und Traumblick auf Wasser und Berge ab 72 Euro pro Person. Wer Halbpension wählt, zahlt 86 Euro, mit Super-Vollpension 100 Euro. www.villa-postillion.at

Die Geschichte reicht bis 1894 zurück. Damals fand eine Wiener Advokatenfamilie in Kärnten ihren Sehnsuchtsort und ließ direkt am Ufer des Millstätter Sees eine Ferien-Villa mit Bootshaus errichten – nur ein paar Schritte vom Dorfkern entfernt und vom Benediktiner-Stift Millstatt, das heute für hochkarätige Kultur-Veranstaltungen steht. 1950 erwarb Familie Sichrowsky das Anwesen und startete 1972 mit dem Hotelbetrieb. Kontinuierlich wurde renoviert und modernisiert. Mit dieser Saison jedoch bricht eine neue Ära an: Gäste sind zur Sommerfrische 2.0 eingeladen.

Die 34 Zimmer – 20 davon sind im Erweiterungsbau neu hinzugekommen – wurden mit hochwertigen Naturmaterialien ausgestattet. Eichenparkett, edle Stoffe und Möbel in klarem Design schaffen unaufdringliche Wohlfühl-Atmosphäre. Große Fensterfronten holen die Landschaft nach innen, gleichzeitig vergrößert sich der Raum nach draußen zum See hin. Die XXL-Süd-Balkone machen’s möglich: Sie sind echte Logenplätze – private Rückzugsorte und je nach Bedarf Kuschel-Wohnzimmer, einsamer Yoga-Platz oder auch der perfekte Ort, um die Nachmittagssonne ungestört im Liegestuhl zu verbringen. Neu ist zudem der gesamte Spa-Bereich mit Saunen, Ruheraum und Außenpool am See, ebenso die Räume für Wellnessanwendungen und Massagen, die sich über den Wolken im 4. Stock befinden.

Doch trotz aller Veränderungen: Der historische Charme dieses besonderen Ortes bleibt spürbar. Leicht kann man sich vorstellen, wie die Damen und Herren des Großbürgertums hier einst mit wunderbarem Berg- und Seeblick dinierten, flanierten und sicher auch badeten. Durch die südwestliche Ausrichtung und die geschützte Lage ist das Wasser in der Postillion-Bucht nebenbei bemerkt immer zwei Grad wärmer als im übrigen See – ein besonderes Plus im Frühling und im Herbst.

Das ganze Jahr über fühlen sich Ferien in der Villa Postillion am See an wie Urlaub bei Freunden – und das auch, weil alle Sichrowskys mithelfen. Vater Ulrich überwacht die Seeüberquerungen für Schwimmer (die Strecke bis zum anderen Ufer ist einen Kilometer lang); Mutter Eva lädt zu Almwanderungen, Ehefrau Inna zu Kräuter-Expeditionen, Schwager Robert zu Trommelworkshops. Peter selbst nimmt Gäste mit zum Fischen und Mountainbiken. „Wir lieben unsere Kärntner Heimat und freuen uns, wenn wir Urlaubern die schönsten Momente bescheren können“, so Peter Sichrowsky.

Übrigens: Familie Sichrowsky betreibt auch das Familienhotel Post in Millstatt (www.familienhotelpost.com) und hat als Gründungsmitglied der Österreichischen Kinderhotels in diesem Segment Zeichen gesetzt. „Wenn die Kinder groß werden und hier rauswachsen, haben sie direkt am See ihr neues Urlaubs-Zuhause“, so Peter Sichrowsky. Aber natürlich muss man nicht klein angefangen haben, um den unaufdringlichen Charme der Villa Postillion am See zu genießen und hier persönliche Glücksmomente zu sammeln.

Weitere Informationen: Villa Postillion am See, Kaiser-Franz-Josef-Straße 106, 9872 Millstatt, Österreich, Tel.: +43 4766 25 52, info@villa-postillion.at, www.villa-postillion.at

Das Leben genießen: Cocktail auf dem Privat-Balkon.
Foto: Gert Perauer
Edel, lässig, zeitgemäß: Das Urlaubs-Zuhause mit Stil.
Foto: Gert Perauer
Badespaß: Erst im Pool, dann im Millstätter See?
Foto: Gert Perauer